Strafverfahrensaktenanalyse im Rahmen des Verbundprojekts „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“

Projektlaufzeit: 1.12.2019 - 30.11.2024

Projektbeschreibung

Die KrimZ ist Teil eines im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung geförderten Konsortiums, in dem eine zentrale Monitoringplattform zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von Extremismus als Anlaufstelle für Wissenschaft, Behörden, Zivilgesellschaft und Politik entsteht. Das Gesamtvorhaben wird durch das Bundeskriminalamt – Forschungsstelle Terrorismus/Extremismus – koordiniert. Weitere Partner sind die Berghof Foundation (Berlin), das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, die Universität Hamburg – Fakultät für Rechtswissenschaft –, die Universität Karlsruhe – Karlsruher Institut für Technologie – und die Ludwig-Maximilians-Universität München – Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung –.

Methode

Das Teilvorhaben der KrimZ befasst sich hauptsächlich mit der Analyse von Akten aus Strafverfahren gegen extremistische Straftäter/-innen und Personen, die entsprechender Straftaten verdächtigt wurden. Dabei geht es zum einen um Strafverfahren, die zu Verurteilungen wegen Taten nach dem Terrorismusstrafrecht (§§ 89a–89c, § 91, §§ 129a–129b StGB) geführt haben. Betrachtet werden auch strafrechtliche Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts einer Straftat mit „islamistischem“ Hintergrund, und zwar unabhängig davon, ob es zu einer Verurteilung kam. Schließlich werden für ausgewählte Fälle biografische Fallanalysen durchgeführt.

Ansprechpartner/-innen
Prof. Dr. Axel Dessecker
Maria-Anna Hoffmann
Antonia Mischler