
Kriminologische Literaturdokumentation
Die Kriminologische Zentralstelle pflegt seit 1986 eine Literaturdokumentation auf dem Gebiet der deutschsprachigen Kriminologie. Die Dokumentation steht als Kriminologische Literaturdatenbank KrimLit über das Internet für Recherchezwecke zur Verfügung. Sie bietet sachbezogen erschlossene Nachweise kriminologisch bedeutsamer Beiträge zu den Erscheinungsformen der Kriminalität, zu Tätern/Täterinnen und Opfern, Polizei, Sozialen Diensten und zum Strafvollzug. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Dokumente zu übergeordneten Themen und Problemen der Strafrechtspflege, Kriminalpolitik, Kriminalprävention und inneren Sicherheit.
Mit Stand November 2025 enthält die Datenbank ca. 53.500 Datensätze, davon - neben dem Bestand der Bibliothek - etwa 19.600 Nachweise kriminologisch relevanter Aufsätze mit kurzen Inhaltsangaben. Aktuell werden Beiträge aus 30 Zeitschriften eingepflegt. KrimLit ist Teil des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV), der Bestand der Bibliothek wird damit auch im K10plus nachgewiesen.
Kooperationspartner
Seit 2017 kooperiert die KrimZ mit dem Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) in Trier. Im Austausch werden Aufsätze aus dem psychologisch-forensischen Bereich erschlossen.
