Haus des Jugendrechts Frankfurt am Main – Höchst

Projektlaufzeit: 2018 – 2021
Auftraggeber: Hessisches Ministerium der Justiz

Projektbeschreibung

Häuser des Jugendrechts beschreiben ein ressortübergreifendes Konzept, bei dem die an einem Strafverfahren beteiligten Institutionen (meist) in einem Haus angesiedelt sind und fallorientiert kooperieren. Individuell ausgerichtete Hilfemaßnahmen sollen, an der Gesamtsituation des Menschen orientiert, abgeleitet und zeitnah umgesetzt werden. Damit soll dem Phänomen der Jugenddelinquenz, die komplexe Hintergründe hat, sinnvoll, im Sinne wirksamer und differenzierter Lösungen, begegnet werden.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, ob die Bearbeitung von Jugendstrafverfahren in Zuständigkeit des Hauses des Jugendrechts Frankfurt am Main - Höchst Auswirkungen auf eine spätere Legalbewährung zeigt.

Ergänzend sollen qualitative Interviews mit einzelnen Mitarbeiter*innen des Hauses des Jugendrechts Frankfurt am Main – Höchst geführt werden. Damit sollen der Eindruck und die Erfahrungen der Mitarbeiter*innen vor Ort dargestellt werden.

Methoden

Auswertung von Daten der Mehrländer-Staatsanwaltschafts-Automation (MESTA) und des Bundeszentralregisters. Qualitative Befragung

Ansprechpartner
Katrin Schäfer
Prof. Dr. Axel Dessecker

Vorgängerprojekt: Häuser des Jugendrechts Frankfurt am Main - Höchst und Wiesbaden

Projektlaufzeit: 2010 – 2012
Auftraggeber: Hessisches Ministerium der Justiz

Projektbeschreibung

Evaluiert im Sinne einer Begleitforschung wurden die Verfahrensabläufe und Kooperationsstrukturen in einem Zeitraum von 18 Monaten nach Eröffnung der beiden Einrichtungen. Neben der Auswertung von Falldaten wurden auch die Einschätzungen der Mitarbeiter*innen erfragt.

Veröffentlichung

Linz, Susanne (2013). Häuser des Jugendrechts in Hessen. Ergebnisse der Begleitforschung für Wiesbaden und Frankfurt am Main-Höchst. Wiesbaden: KrimZ. ISBN 978-3-945037-00-3 (Online-Publikation)