AMBOSafe - Angriffe auf Mitarbeiter*innen und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Projektlaufzeit: 01.09.2020 – 31.08.2022
Verbundpartner: Bayerisches Rotes Kreuz (Verbundkoordinator), Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung

Projektbeschreibung

Gewaltsame Übergriffe gegen Mitarbeiter*innen von Polizei und Rettungswesen erhalten in Politik und Medien zunehmend Aufmerksamkeit. Auch in der Praxis werden die Hintergründe sowie mögliche Präventionsansätze diskutiert. Bisherige Erkenntnisse aus der Forschung untersuchen das Phänomen allerdings nur punktuell, beschränken sich auf die Perspektive der angegriffenen Mitarbeiter*innen und verzichten auf vertiefende Situationsanalysen.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, den vorhandenen Wissensstand über gewaltsame Übergriffe auf Mitarbeiter*innen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zu überprüfen und zu erweitern. Durch eine genaue Untersuchung von Rahmenbedingungen, Akteuren, Ursachen und Interaktionsdynamiken können zielgerichtete Präventionsmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten identifiziert werden, die eine Erhöhung der objektiven sowie subjektiven Sicherheit der Einsatzkräfte bewirken. Daher wird auch die Gegenposition des Konfliktes Berücksichtigung finden.

Zudem erweitert das Forschungsprojekt den Fokus auf Konfliktsituationen mit Gewalthandlungen im Tätigkeitsfeld von Berufsgruppen mit normdurchsetzender oder helfender Funktion, die im weitesten Sinne mit Sicherheitsaufgaben in Berührung kommen.

Das Projekt wird im Forschungsverbund mit dem Bayerischen Roten Kreuz (Verbundkoordinator) und der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung durchgeführt. Die Projektförderung erfolgt über die Fördermaßnahme "Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ansprechpartnerinnen:

Fredericke Leuschner
Lena Fecher