Kriminologische Literaturdokumentation

Die Kriminologische Zentralstelle pflegt seit 1986 eine Literaturdokumentation auf dem Gebiet der deutschsprachigen Kriminologie. Seit 2015 steht diese Dokumentation als Kriminologische Literaturdatenbank KrimLit über das Internet für die Recherche zur Verfügung.

Die Datenbank bietet sachbezogen erschlossene Nachweise kriminologisch bedeutsamer Beiträge zu den Erscheinungsformen der Kriminalität, zu Tätern und Opfern, Polizei, Sozialen Diensten und zum Strafvollzug. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Dokumente zu übergeordneten Themen und Problemen der Strafrechtspflege, Kriminalpolitik, Kriminalprävention und inneren Sicherheit.

Mit Stand April 2018 enthält die Datenbank ca. 45.000 Datensätze, davon etwa 15.000 Nachweise kriminologisch relevanter Aufsätze mit kurzen Inhaltsangaben und den Bestand der KrimZ-Bibliothek. KrimLit wird vierteljährlich um aktuelle Datensätze ergänzt. Neben Monographien, Sammelwerken und Festschriften werden kontinuierlich Beiträge aus 31 Zeitschriften eingepflegt.

Kooperationspartner

Im Bereich der Literaturdokumentation ist die KrimZ seit Ende der 1980er-Jahre Vertragspartner der damals aus dem Bundesjustizministerium hervorgegangenen Juris GmbH. Sie wertet kriminologische Fachliteratur aus und stellt die Auswertungen der Juris-Aufsatzdatenbank zur Verfügung. Umgekehrt werden Juris-Daten, sofern diese von kriminologischer Relevanz sind, bearbeitet und in die eigene Spezialdatenbank KrimLit eingepflegt.

Im Jahre 2017 startete die KrimZ eine Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) in Trier. Im Austausch werden Aufsätze aus dem psychologisch-forensischen Bereich erschlossen.