Die Kriminologische Zentralstelle (KrimZ) ist die zentrale Forschungs- und Dokumentationseinrichtung des Bundes und der Länder für den Bereich der Strafrechtspflege. Sie arbeitet seit 1986 in Wiesbaden. Die KrimZ veranstaltet regelmäßig Fachtagungen zu aktuellen Themen der Kriminalpolitik, dokumentiert Forschungsergebnisse und führt eigene praxisbezogene Forschungsprojekte durch.

Die Fachtagungen der KrimZ wenden sich an alle interessierten Personen aus Praxis und Wissenschaft.

Bei der Dokumentation kriminologischer Literatur und Forschung kooperiert die KrimZ mit anderen Dokumentationsstellen und Datenbanken, insbesondere mit juris. Daraus ist die kriminologische Literaturdatenbank KrimLit hervorgegangen, die nur einem eingeschränkten Nutzerkreis zur Verfügung steht (s.a. Dokumentation). Der elektronische Bibliothekskatalog der KrimZ ist frei zugänglich (s. Bibliothek).

Die empirischen Forschungsprojekte der KrimZ sind praxisrelevante Untersuchungen auf dem Gebiet der Strafrechtspflege, etwa zur Anwendung und Bewährung kriminalrechtlicher Sanktionen. Die Forschungen sind zumeist bundesweit angelegt, um überregionale Vergleiche zu ermöglichen (s.a. Forschung).

Forschungsergebnisse und Beiträge der Tagungen werden hauptsächlich in der Buchreihe Kriminologie und Praxis (KUP) veröffentlicht. Kürzere Berichte werden in elektronischer Form zugänglich gemacht (s.a. Publikationen).

Satzung der KrimZ (Stand: Juni 2013)

In Kürze erscheint

Kriminologie und Praxis, Bd. 68: Susanne Niemz. Evaluation sozialtherapeutischer Behandlung im Justizvollzug

weiter lesen

KrimLit - Kriminologische Literaturdatenbank der KrimZ

Neuerscheinung

Kriminologie und Praxis, Bd. 66: Jutta Elz, Rückwirkungsverbot und Sicherungsverwahrung

weiter lesen